Die Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten laden am Sonntag, 26. Juli, zu einer abwechslungsreichen Wanderung im Nordschwarzwald ein.
Ines Heyn und Bernhard Weiser führen die Gruppe vom Ruhestein über die Darmstädter Hütte und das Seibelseckle bis zum Mummelsee. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Wanderstüble in Dürrenmettstetten. Von dort fahren die Teilnehmer mit privaten Autos zum Ruhestein. Die Fahrer bringen die Fahrzeuge anschließend zum Mummelsee und kehren mit dem Linienbus zurück.
Die Wanderung beginnt gemeinsam und führt über eine Strecke von etwa 8,5 Kilometern. Erste Station ist die Darmstädter Hütte, wo die Gruppe eine Rast einlegt. Weiter geht es auf gut ausgebauten Wegen zum Seibelseckle, wo eine Trinkpause eingeplant ist. Danach folgt der letzte Abschnitt zum Mummelsee.
Am Ziel können die Teilnehmer den Nachmittag entspannt ausklingen lassen und die besondere Atmosphäre des Sees genießen. Wer noch Energie hat, kann einen Abstecher zur Hornisgrinde unternehmen.
Auf der gesamten Strecke sind etwa 260 Höhenmeter zu überwinden. Zum Abschluss des Tages ist eine Einkehr im Dorfstüble in Böffingen vorgesehen.
Fotos: Ines Heyn
Die Natur- und Wanderfreunde laden am Montag, 13. Juli, zu einer gemütlichen Radtour nach Dettingen ein. Ziel ist das Schlossgartenfest. Die Tour richtet sich an alle, die Freude am Radfahren und an einem geselligen Sommerabend haben.
Los geht's ganz entspannt um 19:00 Uhr in der Dorfmitte Dürrenmettstettens - und nach ein paar geselligen Stunden im Schlossgarten gemeinsam wieder zurück.
Organisiert wird die Ausfahrt von Mirjam Kirschbaum und Marc Huß. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
15 Frauen der Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten haben kürzlich die Bergwelt des Rätikons erkundet. Angenehme Temperaturen und ein leichter Wind boten perfektes Bergwetter.
Früh am Morgen brach die Gruppe ins Brandnertal auf. Von der Talstation der Lünerseebahn führte der Weg über den „Bösen Tritt“ hinauf zum Lünersee. Nach einer Vesperpause wanderten die Frauen über die Lünerseealpe weiter zur Totalphütte, wo sie den Tag in geselliger Runde ausklingen ließen.
Am nächsten Morgen belohnte ein stimmungsvoller Sonnenaufgang die Frühaufsteherinnen, gefolgt von einem kräftigen Hüttenfrühstück.
Die geplante Besteigung der Schesaplana fiel aus, da Altschneefelder den Aufstieg erschwerten. Stattdessen wählte die Gruppe eine Route über die Gamsluggen und das Gafalljoch zurück zum Lünersee. Diese Strecke bot eindrucksvolle Ausblicke und abwechslungsreiche hochalpine Passagen.
Später kehrten die Wanderinnen in der Douglasshütte ein. Dann entschied jede selbst, ob sie mit der Lünerseebahn oder erneut über den „Bösen Tritt“ ins Tal zurückkehrte. Mit vielen schönen Eindrücken reiste die Gruppe schließlich zurück nach Dürrenmettstetten.
Melanie Sattelberger und Melanie Maier fassten das Wochenende für alle zusammen: „Es war von allem etwas dabei – eine tolle Truppe, ein gemütlicher Hüttenabend, beeindruckende Berglandschaften, leckeres Essen, hochalpine Passagen und beste Stimmung. Schöner hätte es kaum sein können.“
Fotos: Melanie Sattelberger und Melanie Maier
Die Dürrenmettstetter Natur- und Wanderfreunde laden am Sonntag, 23. August, zu einem Tagesausflug nach Oberkirch-Nußbach ein.
Los geht‘ s um 9: 30 Uhr mit dem Reisebus, Treffpunkt ist das Wanderstüble in der Dorfmitte. Wer gut zu Fuß ist, kann den Tag mit einer rund zehn Kilometer langen Runde auf dem Ge(h)nusswegle beginnen. Anschließend bleibt genügend Zeit, das traditionelle Dorffest in kleinen Gruppen zu erkunden. Zahlreiche Stände, regionale Spezialitäten und ein abwechslungsreiches Programm versprechen einen entspannten Sommertag für Jung und Alt.
Die Rückfahrt ist für etwa 18 Uhr geplant. Für Mitglieder des Wandervereins sowie alle Kinder übernimmt der Verein die Buskosten. Erwachsene Nichtmitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von 20 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
Anmeldungen sind bis Sonntag, 2. August, bei Marion Pfau per Anruf oder WhatsApp unter 0151 6340 3430 möglich.
Foto: pixabay
Als die Kirchturmuhr in Dürrenmettstetten um 4 Uhr schlug, brachen die Natur- und Wanderfreunde jüngst zur XXL-Tour auf. Ihr Ziel: die Hornisgrinde. Bei kühlen fünf Grad und Nebel in den Tälern begann der lange Marsch.
Über Unteriflingen und Böffingen erreichten die Wanderer Glatten, wo eine Bäckerei zur ersten Pause lockte. Danach führte der Weg über Lauterbad und Freudenstadt nach Baiersbronn. Ab Lauterbad brach die Sonne durch und begleitete die Gruppe bis zum Abend.
Nach einer weiteren Rast ging es über Mitteltal und Obertal zum Verpflegungsstopp. Heiße Suppe und frisches Gebäck stärkten die Wanderer. Dann wurde die Strecke anspruchsvoller: Über den Ruhestein führte der Weg zum Seibelseckle, wo der Begleitbus zur letzten Pause wartete.
Dann wurde die Strecke anspruchsvoller: Über den Ruhestein führte der Weg zum Seibelseckle, wo der Begleitbus zur letzten Pause wartete.
Der finale Anstieg zur Hornisgrinde forderte noch einmal volle Konzentration. Steine, Wurzeln und steile Passagen verlangten Ausdauer. Oben angekommen, belohnte der weite Blick über den Nordschwarzwald die Mühen. Ein kühles Getränk rundete den Moment ab.
Nach dem Abstieg zum Mummelsee brachte der Bus die Gruppe zum gemeinsamen Abschlussessen nach Dornstetten. Insgesamt lagen 53 Kilometer und rund 1.200 Höhenmeter hinter ihnen. Wanderführer Jürgen Bauer zog ein zufriedenes Fazit: „Traumhafte Wege, tolle Gespräche, viel Gelächter und bestes Wanderwetter – mehr kann man sich als Wanderführer kaum wünschen.“
Die Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten laden am Donnerstag, 14. Mai, zur traditionellen Vatertagswanderung ein. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr in der Dorfmitte in Dürrenmettstetten.
Mitwandern dürfen alle Väter, werdenden Väter, Junggesellen und einfach alle, die gerne in geselliger Runde unterwegs sind. Auch Gastwanderer sind herzlich willkommen.
Für Wanderführer Ingo Herr wird es eine besondere Tour: Nach vielen Jahren führt er zum letzten Mal die Vatertagswanderung der Wanderfreunde. Deshalb hat er sich zum Abschluss noch einmal eine
besondere Strecke ausgesucht. Von Mettstett aus geht es je nach Wetter und Stimmung über Oberiflingen oder Dießen nach Bittelbronn, weiter nach Grünmettstetten und schließlich nach Altheim zum
Bockbierfest. Von dort aus sollen Fahrgemeinschaften zurück organisiert werden.
Wer unterwegs eine kleine Brotzeit braucht, sollte vorsichtshalber selbst etwas mitnehmen. Außerdem freuen sich die Wanderfreunde über alle, die bereit sind, Fahrdienste ab Altheim zu übernehmen.
Weitere Informationen gibt es bei Ingo Herr unter Telefon 07454/40017.
Foto: Albrecht Ziegler
Bei strahlendem Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen brachen die Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten am 1. Mai zur traditionellen Maiwanderung auf. 15 gut gelaunte Wanderinnen
und Wanderer machten sich gemeinsam auf den Weg.
Melanie Maier und Jürgen Bauer hatten die Route ausgewählt. Sie führte zunächst zum Taler Brunnen, wo die Gruppe eine kurze Pause einlegte. Anschließend stiegen die Wanderer zur Schillerhöhe auf. Dort kehrten sie mittags bei den Siedlern ein und genossen die entspannte Atmosphäre.
Auf dem Rückweg legte die Gruppe in Glatt einen Halt ein. Bei kühlen Getränken blieb Zeit für Gespräche und eine kurze Verschnaufpause. Den Abschluss bildete das Blockhaus am Turm: Dort warteten frisch gebackene Pizza und Kaltgetränke auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
„So ging ein sonniger Wandertag zu Ende“, sagte Melanie Maier. „Voller Gespräche, guter Laune und einer Strecke, die Lust auf mehr machte."
Fotos: Melanie Maier
Bei bestem Wanderwetter brachen am Samstag, 12. April, 18 Männer und Frauen aller Altersgruppen zur XL-Wanderung der Natur- und Wanderfreunde auf.
Die Gruppe setzte sich am örtlichen Wanderstüble in Bewegung. Marco Hamm führte sie auf einem Rundkurs über Glatt, Sulz, Sigmarswangen, Aistaig, Weiden und Hopfau zurück nach Dürrenmettstetten.
Lange Zeit marschierten die Wanderer durch den Wald. Die Bäume milderten die Hitze, schnell fand die Gruppe ihren Rhythmus. Immer wieder öffnete sich der Blick: zum Wasserschloss Glatt, zur Ruine Albeck, in die Denkenbachschlucht, hinüber zum Boller Felsen und ins Dobeltal. Auch Mammutbäume säumten den Weg.
In Sigmarswangen begrüßte Marion Pfau die Wanderer. Sie reichte Hefezopf, Brezeln, Saitenwürstle und Käse, schenkte Wasser und Saftschorle aus. Am Ende lagen 35 Kilometer und rund 1000 Höhenmeter hinter der Gruppe. Sie hielt das Tempo, zog durch und erreichte mit einem Schnitt von 4,6 Kilometern pro Stunde das Ziel.
FotoS: Marco Hamm
Die Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten laden am Samstag, 9. Mai, zu einer XXL-Wanderung ein. Die Tour
fordert Kondition: 54 Kilometer und über 1.200 Höhenmeter führen von Dürrenmettstetten bis zur Hornisgrinde, dem höchsten Gipfel des Nordschwarzwalds.
Der Startschuss fällt früh: Um 4:00 Uhr bricht die Gruppe am Wanderstüble auf. Wer mitgeht, erlebt einen langen
Tag voller Abwechslung – von weiten Ausblicken und ruhigen Passagen bis zu steilen Anstiegen. Der Weg wechselt zwischen Asphalt, Schotter, Wiesenpfaden und wurzeligen Trails.
Ein Begleitbus sorgt für Unterstützung: Er transportiert Verpflegung und Gepäck und bringt die Wanderer nach der Tour zurück. Auf der Rückfahrt ist eine Einkehr in Dornstetten geplant. Die Teilnahme kostet 15 Euro für Mitglieder, 40 Euro für Nichtmitglieder (ab 20 Teilnehmern 30 Euro).
Anmeldungen sind bis 1. Mai möglich bei:
Frank Effinger (0171 6135136)
Jürgen Bauer (0176 96209340)
Marco Hamm (0152 57680235)
Volker Maier (0173 6538062)
Eine Wanderung für Frühaufsteher, die durchhalten – und am Ende den Gipfel erreichen wollen.
Foto: pixabay
Die Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten laden am Freitag, 1. Mai, zur Maiwanderung ein. Unter der Leitung von Melanie Maier und Jürgen Bauer startet die Gruppe um 10:00 Uhr am
Wanderstüble. Die Route führt zunächst zur Schillerhöhe, wo das Siedlerfest zu einer gemütlichen Mittagspause einlädt. Anschließend geht es weiter nach Glatt zur Hockete des Musikvereins, bevor
die Gruppe nach Dürrenmettstetten zurückkehrt.
Die Strecke umfasst etwa 14 Kilometer und eignet sich auch für Kinderwagen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Foto: Wanderverein
150 Gäste strömten in den Saal, und schon nach dem ersten Stück klatschten sie mit. Auf der Bühne der Gemeindehalle in Dürrenmettstetten stand am Samstag Foaie Verde. Es war das erste Konzert, zu
dem die KIM Kultur-Initiative Mettstett geladen hatte. Das Motto: „Die Welt zu Gast in Mettstett“.
An diesem Abend war der Balkan zu Gast. Die Musiker legten los, ihre Rhythmen rissen mit, und die Finger des Geigers flogen so schnell, dass die Augen kaum folgen konnten. Ein Zentrum gab es nicht. Die Musik wanderte: Einer begann ein Thema, der nächste griff es auf, führte es weiter, löste es wieder auf. Mittendrin Katalin Horvath. Sie führte durch den Abend, tanzte, sang – und manchmal stimmte der Saal mit ein. Ausgelassenheit wich Melancholie, virtuose Improvisationen zarten Liebesballaden.
Das Ensemble sprühte vor Spielfreude: An der Geige Grammy-Nominee Gregor Hübner, am Bass Echo-Klassik-Preisträger Florian Dohrmann, am Akkordeon der im Balkan verwurzelte Jordan Djevic und an der
Gitarre Frank Wekenmann, von ihm stammen die meisten Arrangements.
Zum Finale stand der Saal, langer Applaus, Zugaben. „Ihr habt die Messlatte sehr hochgelegt“, sagte ein Besucher. „Es wird schwer, dieses Niveau zu halten.
Das Konzert wurde unterstützte von „Aller.Land. kultur.verbindet“ und der Stiftung Kulturlabor.
Fotos: Irene Katzendorfer-Braun und Ines Heyn.
Mit einem Konzertabend voller Energie, Leidenschaft und musikalischer Virtuosität startet die Kultur-Initiative Mettstett (KIM) in ihr neues Format: Am 18. April um 20:00 Uhr steht die Band Foaie
Verde in der Gemeindehalle Dürrenmettstetten auf der Bühne. Es ist das erste Konzert, zu dem die KIM einlädt.
Foaie Verde spielt traditionelle Musik aus Südosteuropa ebenso wie eigene Kompositionen. Klassische Ausbildung trifft auf Jazz, feste Arrangements auf improvisierte Freiheit. Die Profi-Musiker
kommen aus unterschiedlichen musikalischen Welten.
Im Mittelpunkt steht die Sängerin Katalin Horvath. Ihre Stimme kann treiben, bremsen, aufrütteln. Mal ziehen Geige, Akkordeon und Bass das Tempo an, mal bleibt es im Saal einen Moment lang
vollkommen still, bevor der Applaus einsetzt.
Und es bleibt nicht beim Zuhören. Mitsingen, mitklatschen, aufstehen, tanzen – alles ist möglich.
Grammy-Nominee Gregor Hübner zu Gast
Mit dabei hat sie als besonderen Gast den preisgekrönten Komponisten und Violinisten Gregor Hübner. Hübner wurde 2002 für einen Grammy nominiert und war 2017 Grande Prize-Gewinner der New World Composers Competition der New Yorker Philharmoniker. Er komponierte u. a. im Auftrag der der Internationalen Bach Akademie in Stuttgart, dem Grand Theatre de Luxemburg und dem Tribeka New Music Festival in New York. Seine Kompositionen wurden von bekannten Ensembles wie dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Nova Philharmonic Orchestra in New York und dem Stuttgarter Kammerorchester gespielt und uraufgeführt.
Das Konzert wird von „Aller.Land. Kultur verbindet“ und der Stiftung Kulturlabor unterstützt.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Die KIM ist eine Initiative des Natur- und Wandervereins Dürrenmettstetten.
Samstag, 18. April, 20:00 Uhr, Foiae Verde.
Gemeindehalle Dürrenmettstetten
Eintritt frei – Spenden erwünscht.
Foto: Sebastian Klein
Foaie
Verde, Samstag, 18. April, 20:00 Uhr Dürrenmettstetten, Gemeindehalle
Veranstalter: KIM Kultur-Initiative Mettstett, eine Initiative der Natur- und Wanderfreunde.
Eintritt
frei - Spenden erwünscht.
Das Konzert wird von „Aller.Land. Kultur verbindet“ und der Stiftung Kulturlabor unterstützt.
Am Samstag, 25. April, laden die Natur- und Wanderfreunde
Dürrenmettstetten zur XL-Wanderung ein. Die Rundwanderung führt über Sulz, Sigmarswangen und Aistaig. Unterwegs liegen eine Ruine, eine ehemalige Burg und eine Schlucht. Immer wieder öffnen sich
Ausblicke in die Landschaft.
Für Verpflegung ist gesorgt. Wasser und eine kleine persönliche Zwischenverpflegung sollten dennoch selbst mitgenommen werden. Die Strecke eignet sich auch, um Kondition für die XXL-Wanderung zu
sammeln.
Start: 9.00 Uhr am Wanderstüble Dürrenmettstetten
Strecke: ca. 30 Kilometer, nicht barrierefrei
Anmeldung: Marco Hamm, 0152 57680235
Die Wanderfreunde freuen sich über viele, die mitgehen.
Die Teilnahme erfolgt für Mitglieder und Gäste auf eigenes Risiko.
Foto: pixabay
Brechend voll war der Dorfgemeinschaftsraum am Freitagabend in Dürrenmettstetten, als die KIM Kultur-Initiative Mettstett zur ersten WeinLese mit integrierter Weinprobe einlud. Der Autor und Sommelier Georg Djuga nahm sein Publikum mit auf den Jakobsweg: in Landschaften, die nicht nur erzählt, sondern auch geschmeckt werden konnten.
Aus seinem Buch „Ein Sommelier auf dem Weg nach Santiago“ las Djuga ruhig, präzise, mit feiner Ironie. Seine Geschichten von stillen Etappen, zufälligen Begegnungen und kleinen Momenten am Wegesrand entfalteten eine besondere Nähe.
Zwischen den Passagen ließ der Autor drei Raritäten ausschenken – Weine, die ihre eigene Geschichte erzählten und die Besucher mitnahmen nach Galizien und in die Gegend um Carcassonne. Djugas
Vorstellung der Weine wurde selbst zur Poesie: Aromen von Quitte, Kräutern und dunklen Kirschen schienen sich schon beim Zuhören erahnen.
Lesung und Weinprobe griffen nahtlos ineinander. Es wurde gerochen, geschmeckt, gelacht. Um Mitternacht gingen die letzten Gäste.
Fotos: Irene Katzendorfer-Braun
Die Natur- und Wanderfreunde laden am Karfreitag, 3. April, ab 17 Uhr ins Wanderstüble ein. Auf den Tisch kommen – wie es bei den Wanderfreunden an Karfreitag schon schöne Tradition ist –
geräuchertes Forellenfilet sowie Lachs- und Käseweckle.
Organisiert wird der Abend von Regi und Steffi Jäckle, die sich auf viele Gäste freuen.
Foto: Reinhard Thrainer, pixabay
3956 Kilometer haben die Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten im vergangenen Jahr gemeinsam zurückgelegt. Diese Bilanz zog Wanderwart Marc Huss bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen
Samstag, 14. März, im örtlichen Sportheim.
Insgesamt standen 16 Wanderungen auf dem Programm – von der winterlichen Sagenwanderung über Touren im Schwarzwald bis zu Bergwanderungen im Allgäu.
Vorsitzende Mirjam Kirschbaum dankte den vielen Ehrenamtlichen und erinnerte an zahlreiche Aktivitäten rund um Turm und Blockhaus und gab einen Ausblick auf kommende Projekte und Veranstaltungen
des Vereins.
Schriftführer Stephan Braun blickte auf organisatorische Themen und Entwicklungen im Verein zurück – von Verbesserungen an der Anlage bis zu Stammtischen und Veranstaltungen.
Über die Aktivitäten der Kultur-Initiative Mettstett (KIM)
berichtete Irene Katzendorfer-Braun. WeinLesen, Buchvorstellungen und die erste BierLese brachten zusätzliche kulturelle Impulse in den Ort.
Ortsvorsteher Siegfried Dölker würdigte das Engagement des Vereins. Turm und Blockhaus seien wichtige Aushängeschilder für Mettstett, auch die Kulturveranstaltungen zögen Besucher an. Sein
Appell: „Macht weiter so. Wir zählen auf Euch.“
Bei den Wahlen wurde Marion Pfau einstimmig als zweite Vorsitzende bestätigt und Martin Trick ebenso einstimmig als Beisitzer wiedergewählt. Für das Amt des Wanderwarts wird noch eine Nachfolge
gesucht.
Fotos: Irene Katzendorfer-Braun
Die Kultur-Initiative Mettstett (KIM) lädt am Freitag, 20. März, um 20 Uhr zu einer besonderen Premiere in den Dorfgemeinschaftsraum in Dürrenmettstetten ein: Erstmals wird eine WeinLese
mit einer begleitenden Weinprobe verbunden. Zu Gast ist der Horber Sommelier und Autor Georg Djuga.
In seinem Buch „Ein Sommelier auf dem Weg nach Santiago“ erzählt Djuga von seiner über Jahre hinweg in Etappen zurückgelegten Pilgerschaft auf dem Jakobsweg – von stillen Wegen durch Burgund und
das Beaujolais, von Begegnungen in spanischen Herbergen und von Momenten der Selbstbegegnung. Wein spielt dabei immer wieder eine besondere Rolle: als Ausdruck einer Region, ihrer Kultur und
ihrer Menschen.
Der ehemalige Pädagoge entdeckte früh seine Leidenschaft für französische Weine, baute sein Wissen stetig aus, eröffnete ein eigenes Weinkontor und vertiefte seine Kenntnisse später mit einer fundierten Sommelier-Ausbildung. Für ihn ist Wein Genussmittel, Kulturgut und Botschafter seiner Herkunft zugleich.
Passend zur Lesung bringt Djuga ausgewählte Weine aus den beschriebenen Regionen mit. Als Sommelier erläutert er Herkunft, Charakter und Besonderheiten – und verbindet so Literatur und Weinkultur
zu einem Abend für alle Sinne.
Die KIM ist eine Initiative der Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten.
WeinLese mit Weinprobe, Freitag, 20. März, 20 Uhr, Dorfgemeinschaftsraum, Dorfstraße 15, Dürrenmettstetten. Eintritt frei, Spenden erwünscht
Am Samstag, 7. März, laden die Natur- und Wanderfreunde zur Nachtwanderung nach Leinstetten ein. Ziel ist der Gasthof Schlossbrücke.
Die Wanderer starten um 17:30 Uhr am Wanderstüble in Dürrenmettstetten. Die Wanderung eignet sich für alle, die gerne in der Gruppe unterwegs sind und eine Strecke in der Dämmerung oder bei
Dunkelheit nicht scheuen. Festes Schuhwerk und eine Taschen- oder Stirnlampe werden empfohlen.
Wer nicht mitwandern kann oder möchte, ist eingeladen, direkt zur Schlossbrücke zu kommen. Die Wandersleute werden vermutlich gegen 19:00 Uhr dort eintreffen.
Manuel Bippus , der Organisator der Tour, bittet um bis Montag, 2. März, unter T. 0171 3056377.
Zweitägige Hochgebirgstour am 27. und 28. Juni
Die Frauenbergwanderung der Mettstetter Natur- und Wanderfreunde führt dieses Jahr ins Brandnertal in Vorarlberg – auf die Schesaplana (2.964 m), den höchsten Gipfel des Rätikon-Gebirges. Die
Teilnehmerinnen erwarten zwei Tage alpine Landschaft, sportliche Herausforderung und eindrucksvolle Ausblicke.
Tag 1: Aufstieg zur Totalphütte
Die Anreise erfolgt mit privaten PKWs ins Brandnertal. Von dort beginnt der Aufstieg zur Totalphütte (2.106 m). Der Weg verläuft entlang der Ostseite des Lünersees und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf den tiefblauen See und die markanten Kalkfelsen des Rätikon. Der Aufstieg dauert etwa 4–5 Stunden (↑ 890 m | ↓ 100 m). Am Abend klingt der Tag bei einem Hüttenabend mit Halbpension aus.
Tag 2: Gipfelaufstieg zur Schesaplana (2.964 m)
Nach dem Frühstück steht der Gipfelaufstieg auf die Schesaplana an. Der gut angelegte Steig setzt Kondition und Trittsicherheit voraus. Bei klarer Sicht reicht das Panorama weit über den Lünersee hinaus bis in die Alpen von Österreich, der Schweiz und Liechtenstein.
Die Gehzeit beträgt etwa 6–7 Stunden (↑ 550 m | ↓ 1.240 m). Optional können beim Auf- oder Abstieg jeweils rund 412 Höhenmeter mit der Lünerseebahn zurückgelegt werden.
Anforderungen
Für die Hochgebirgstour sind erforderlich:
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Plätze im Mehrbettlager sind reserviert.
Kosten und Anmeldung
Anmeldung bis spätestens 01.06.2026 (Anzahlung in Höhe des Übernachtungspreises erforderlich).
Nach Anmeldeschluss findet ein Vorbereitungstreffen statt.
Anmeldung bei: Melanie Maier (0174 3465652) oder Melanie Sattelberger (0151 70848407)
Fotos: Melanie Sattelberger
Ihren Spaß hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmerinnen der Fasnetswanderung über Prioberg und das „Maoraloch“ nach Dettingen.
Fotos: Marc Huß
Solch einen Andrang hatten die Literaturabende in Dürrenmettstetten noch nicht gesehen. Als im Dorfgemeinschaftsraum alle Stühle besetzt waren, schleppten fleißige Helfer noch sämtliche
Sitzgelegenheiten aus dem nahen Wanderstüble an, damit alle 80 Besucherinnen und Besucher Platz fanden. Sie wollten sich die BierLese mit dem Stuttgarter Krimiautor Thomas Lang nicht
entgehen lassen.
Lang enttäuschte sie nicht. Er präsentierte mit seinem Bierkrimi Warten auf Goldberg eine irrwitzige Geschichte mit skurrilen Charakteren. Die Pointen saßen, die Pausen wirkten, sein
trockener Humor entfaltete sich scheinbar mühelos.
Die
Story? Eine mysteriöse Krankheit hat die Hopfenpflanzen in Tettnang befallen. Die Bauern sind unruhig und der Landwirtschaftsminister fürchtet um seine Wiederwahl. Ein Fall für den Feuerbacher
Privatermittler Minkin, der kurzerhand zum Sonderbeauftragten der Bundesregierung ernannt wird. Zum Drosten der Durstigen. Dann wird auch noch Goldberg von einer ausländischen Organisation
gekidnappt. Mächtige Gegner. Na und? Minkin hat den durchgeknallten Cop Schneider und die gereizte Bachmann an seiner Seite.
Die Besucher waren begeistert und mache blieben bei einem süffigen Bier oder einem guten Tropfen Wein bis um Mitternacht.
Fotos: Ute Dölker und Stephan Braun
Am Samstag, 7. Februar, wird aus der beliebten WeinLese für einen Abend eine BierLese. Die KIM Kultur-Initiative Mettstett lädt um 19:00 Uhr zu einem Literaturabend mit dem
Stuttgarter Krimiautor Thomas Lang in den Dorfgemeinschaftsraum ein. Er wird begleitet von dem Gitarristen Michael Rödinger.
Mit Witz, lakonischem Ton und feinem Gespür für Absurditäten liest Lang aus seinem Roman „Warten auf Goldberg“. Im Mittelpunkt steht der Feuerbacher Privatdetektiv Minkin, der sich mit
einer mysteriösen Hopfenkrankheit, politischem Druck und immer größeren Gegnern herumschlagen muss.
Ein Krimi mit Tempo, Humor – und deutlicher Liebe zum Bier als Kulturgut.
Thomas Lang, geboren 1968 im Kraichgau, ist Anwalt, Kolumnist und vielfach gelesener Krimiautor. Er war Ensemblemitglied des Stuttgarter Juristenkabaretts und ist regelmäßiger Gast bei den
Stuttgarter Kriminächten. Seine Lesungen sind mehr als klassische Autorenabende – sie sind pointiert, lebendig und nah am Publikum.
KIM, die Kultur-Initiative Mettstett, gehört zum örtlichen Natur- und Wanderverein. Laut Presse hat sie Dürrenmettstetten zum „Mekka für Literaturbegeisterte aus der ganzen Region“
gemacht.
Samstag, 7. Februar, 19 Uhr, Dorfgemeinschaftsraum (Dorfstraße 15) Dürrenmettstetten
Eintritt frei – Spenden erwünscht
Bunt, fröhlich und in bester Fasnetslaune geht es am Sonntag, 8. Februar, von Dürrenmettstetten nach Dettingen. Treffpunkt ist um 11:30 Uhr am Wanderstüble. Verkleidung an, gute Laune einpacken – und los geht’s!
In Dettingen steht der Besuch des Fasnetsumzugs auf dem Programm, anschließend lockt das närrische Treiben im Flecka. Danach führt der Weg zu Fuß zurück nach Dürrenmettstetten. Alternativ kann die Heimfahrt individuell organisiert werden – ganz nach Lust und Laune.
Ob verkleidet oder nicht: Je bunter, desto besser!
Die Strecke ist kinderwagengeeignet (Schotterwege).
Auf einen närrischen Tag freut sich Wanderwart Marc
Die Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten luden am Wochenende zur Winterwanderung ein. Im Mittelpunkt der von Mirjam Kirschbaum und Olaf Wittig geführten Tour rund um Hopfau stand der
Apfelhof, einst Rittergut Neunthausen, und sein Gründer Max von Duttenhofer. Auch ein Besuch der Büste Max von Duttenhofers im Wald stand auf dem Programm.
Der in Rottweil geborene Duttenhofer (1843–1903) zählte zu den prägenden Industriellen des 19. Jahrhunderts. Auf seinem Sommersitz in Hopfau verband er Landwirtschaft mit Unternehmergeist, erklärten Kirschbaum und Wittig.
Duttenhofer übernahm die Pulverfabrik in Rottweil, wirkte an der Entwicklung des rauchlosen Schießpulvers mit und wurde vom König von Württemberg geadelt. Er pflegte enge Kontakte zur Politik,
war mit Otto von Bismarck bekannt und nutzte seine Beziehungen geschickt – nicht immer zum Vorteil des Ortes. Im Wald unter seiner Büste ruhen mehrere Familienmitglieder. Über Duttenhofers eigene
Grabstätte gibt es widersprüchliche Angaben.
Zwischendurch wärmten sich die Teilnehmer bei Glühwein und Punsch an der Feuerwehr in Hopfau auf. Den Abschluss bildete ein geselliges Beisammensein im Hopfauer Sportheim mit Kaffee, Kuchen, roter Wurst und Kaltgetränken.
Fotos: Mirjam Kirschbaum und Irene Katzendorfer-Braun
Der Natur- und Wanderverein lädt am Freitag, 9. Januar, ab 18:00 Uhr zum Stammtisch ins Wanderstüble ein.
Daniela und Olaf Wittig verwöhnen die Gäste mit hausgemachter Soljanka. In gemütlicher Atmosphäre bietet sich Gelegenheit zum Zusammensitzen, Austauschen und Genießen. Gäste sind herzlich
willkommen.
Foto: Danile Wittig
Der letzte Samstag des Jahres zeigte sich von seiner besten Seite – und mit ihm die traditionelle Wanderung zwischen den Jahren. Nach der gemeinsamen Fahrt nach Horb führte der Weg zunächst durch
die historische Altstadt hinauf in Richtung Höhe. Schon dort wurde klar: Diese Tour lebte vom Wechsel der Perspektiven – vom städtischen Raum hinaus in die Landschaft.
Am Rauschbart öffnete sich der Blick auf die derzeit größte Brückenbaustelle Baden-Württembergs, ein Ort, an dem Technik und Landschaft aufeinandertreffen. Entlang des Jakobswegs ging es weiter, vorbei am Eisenbahntunnel, hinunter zur Neckarmühle. Dort wartete ein besonderer Programmpunkt: eine Führung durch das Wasserkraftwerk, das mit erneuerbarer Energie rund 50 Haushalte versorgt – anschaulich, greifbar und beeindruckend zugleich.
Eine willkommene Pause bot anschließend „Jombes Bauwagen“ – Zeit zum Aufwärmen, für Gespräche und ein kurzes Innehalten, bevor der Weg zurück nach Horb führte. Den Abschluss bildete eine
gemeinsame Einkehr im Apulia, wo der Wandertag in entspannter Atmosphäre ausklang.
Eine Tour mit rund zwölf Kilometern, die Natur, Technik und Gemeinschaft auf gelungene Weise verband – und genau das bot, was die Tage zwischen den Jahren so besonders macht: Bewegung, Austausch
und neue Blickwinkel.
Fotos: Jürgen Bauer und Volker Maier
Der Natur- und Wanderverein Dürrenmettstetten lädt am Samstag, 27. Dezember, zur traditionellen Wanderung zwischen den Jahren ein. Los gehts um 13 Uhr am Wanderstüble in Dürrenmettstetten.
Nach einer gemeinsamen Fahrt nach Horb führt die Wanderung durch die Altstadt hinauf Richtung Hohenberg. Weiter geht es vorbei am Rauschbart entlang des Jakobswegs, am Mühlener Eisenbahntunnel vorbei bis zur Neckarmühle. Dort wird es eine kleine Führung geben. Anschließend führt die Strecke zu „Jombes Bauwagen“ und einer Getränkepause.
Dann geht es zurück nach Horb, wo der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingt. Die Wanderung wird geführt von Volker und Marc.
Fotos: Jürgen Bauer
Am Samstag verwandelte sich das Gelände rund um Blockhaus und Aussichtsturm in Dürrenmettstetten in einen festlich leuchtenden Treffpunkt für Jung und Alt.
Der Natur- und Wanderverein hatte zum Weihnachtsmarkt eingeladen – und zahlreiche Vereine, örtliche Anbieter und engagierte Privatpersonen waren gekommen. Es herrschte dichtes Gedränge.
Zwischen Jurten der Pfadfinder, liebevoll geschmückten Marktständen und dem dezent beleuchteten Turm entstand eine dichte, warme Atmosphäre.
Glühweinduft lag in der Luft, dazu der Geruch von roten Würsten, frisch gebackenen Waffeln, Wildspezialitäten sowie Linsen und Spätzle. Überall wurde gestanden, gelacht, geredet – ein lebendiges Gedränge, das den Platz füllte.
Einer der besonderen Höhepunkte war der Auftritt der Alphornissen, deren Klänge über den winterlichen Platz trugen und dem Abend einen eigenen, ruhigen Zauber verliehen.
Der Weihnachtsmarkt zeigte einmal mehr, wie viel Gemeinschaft, Engagement und Herzblut in Dürrenmettstetten steckt.
Fotos: Ines Heyn
Die Kinder riefen – und der Nikolaus erschien. An seiner Seite Knecht Ruprecht. Für viele war es der schönste Moment des Abends am Dürrenmettstettener Blockhaus und Turm, zu dem die Natur- und Wanderfreunde eingeladen hatten.
Der Nikolaus sang mit den Kindern, hörte zu und verteilte liebevoll die vom Verein gespendeten Geschenke.
Währenddessen genossen die Erwachsenen Punsch, Glühwein, Glühgin, Raclette-Brot und Rote Wurst. Der Andrang war groß, die Stimmung lebendig und gelöst.
Die Organisatoren Meli Sattelberger und Marc Huß freuten sich über viele helfende Hände – und über einen Abend, der einfach gutgetan hat.
Fotos: Melanie Sattelberger und Melanie Maier
Der Natur- und Wanderverein lädt am Samstag, 20. Dezember, von 15.00 bis 22.00 Uhr zum dritten handwerklichen und kulinarischen Weihnachtsmarkt rund um Blockhaus und Aussichtsturm ein.
Auf dem Gelände präsentieren Familien und Vereine aus Dürrenmettstetten und Umgebung ein vielfältiges Angebot an handwerklichen Produkten und regionalen Speisen.
Ab 18 Uhr sorgen die Alphornissen für die musikalische Gestaltung. Für Heißgetränke sollte jeder seine eigene Tasse mitbringen.
Parkmöglichkeiten
Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die befestigten Parkplätze (Gemeindehalle, Nießleweg 5; Sportplatz, Oberiflinger Straße 21; Hiddehocker, Leinstetter Straße 28) zu nutzen.
Die Sanitäranlagen in der Gemeindehalle stehen zur Verfügung.
Bei widrigen Wetterverhältnissen findet die Veranstaltung in der Gemeindehalle statt.
Der Wanderverein Mettstett lädt am Freitag, 5. Dezember 2025, ab 18 Uhr, herzlich zum Nikolaus-Stammtisch an die Blockhütte am Aussichtsturm ein.
In gemütlicher Winteratmosphäre warten Raclette-Brot, Rote vom Grill, dazu Glühgin, Glühwein und Punsch. Bitte bringt eine eigene Tasse mit.
Ein besonderes Highlight: Der Nikolaus kommt zu Besuch – und hat für alle Kinder eine kleine Überraschung dabei. Damit er genug einpackt, meldet eure Kinder bitte bis 30.11.2025 an.
Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Abend am Turm!
Meli & Marc
📞 0151 70848407 oder 0160 96856429
Dürrenmettstetten erlebte am Freitagabend eine ganz besondere Mischung aus Bewegung, Gemeinschaft und Schweizer Alpengefühl: Der Natur- und Wanderverein lud zur Nachtwanderung mit anschließendem Käsefondue ein – und rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch mehrere Kinder mit Laternen, folgten begeistert dieser Einladung.
Los ging es um 17.30 Uhr am Wanderstüble. Schon beim Start verteilte Meli Sattelberger kleine grüne Frösche als Weingummi – ein augenzwinkernder Vorgeschmack auf das „Fröschli-Geheimnis“, das später gelüftet werden sollte.
Oberhalb von Dettingen wartete dann die Überraschung: Kaltgetränke und die legendären „Fröschlis“, ein schweizerisches Heißgetränk aus Pfefferminzetee und grünem Wodka, das sofort für Lachen,
rote Wangen und einen Moment gemütlicher Wärme sorgte.
Ausgelassen, fröhlich und zugleich ruhig ging es hinab nach Dettingen, wo im Gasthof Adler bereits das Käsefondue wartete.
Die Idee zu dieser besonderen Nachtwanderung stammt von Meli Sattelberger und Marc Huß, die die Tour geplant, organisiert und liebevoll mit vielen Details ausgestaltet haben.
Fotos: Melanie Sattelberger und Irene Katzendorfer-Braun
Der Dorfgemeinschaftsraum in Dürrenmettstetten platzte aus allen Nähten, als die Kultur-Initiative Mettstett, ein Projekt der örtlichen Natur- und Wanderfreunde, zur sechsten Weinlese einlud.
Im Mittelpunkt stand Horst Berner – Comic-Übersetzer, Autor und feste Größe der europäischen Comic-Szene. Nach seinem Asterix-Abend 2023 entführte er das Publikum diesmal in die Welt des legendären Cowboys Lucky Luke – klug, witzig und höchst unterhaltsam.
Berner, Jahrgang 1953, gewährte spannende Einblicke in die Arbeit des Zeichners Morris und des Texters René Goscinny. „Morris schuf ein glaubwürdiges Comic-Universum im Wilden Westen, in dem Humor und Geschichte einzigartig verschmelzen“, erklärte Berner.
„Goscinny verwandelte die gaglastigen Comics in komplexe, satirische Erzählungen, die Western-Klischees und historische Ereignisse augenzwinkernd parodieren.“
Horst Berner, Siegfried Dölker
und Stephan Braun freuen sich über ein volles Haus.
Auch die Entwicklung des Helden beleuchtete Berner: „Ein Westernheld ohne Zigarette war lange undenkbar“, sagte er. „Doch 1983 ersetzte Lucky Luke die Kippe – auch auf Druck des amerikanischen Marktes – durch einen Grashalm und erhielt dafür eine Auszeichnung der WHO.“
Ein Abend voller Wissen, Humor und Begeisterung – und ein weiterer Beweis, wie lebendig Kultur auf dem Land sein kann.
Fotos: Irene Katzendorfer-Braun
Was mit einer kleinen Milchkanne am Blockhaus begann, ist inzwischen zu einer Erfolgsgeschichte geworden: Seit Juli 2021 sammelt der Natur- und Wanderverein Dürrenmettstetten Kronkorken zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder in Tübingen.
Am Blockhaus, wo die Wanderer ihre Getränke holen, landet jeder Kronkorken in der alten Milchkanne. Ist sie voll, wird der Inhalt in einen Container am Gemeinschaftsschuppen der Vereine umgefüllt – in der sogenannten „Schuppenkolonie“.
Die aktuelle Sammlung, gestartet im November vergangenen Jahres, wurde jetzt abgeholt. Der Container war mit seinen sieben Kubikmetern randvoll: rund 1,4 Millionen Kronkorken mit einem Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen – so viel wie noch nie zuvor. Das entspricht etwa 70 000 Getränkekisten mit je 20 Flaschen.
Weil der Platz nicht mehr reichte, wurde der Container inzwischen durch einen größeren mit zehn Kubikmetern ersetzt. Unterstützt wird die Aktion von Oma Helga Klingele aus Bergfelden, der Feuerwehr Oberiflingen, dem Schützenverein Oberndorf, dem Musikverein Sulz und zahlreichen privaten Sammlerinnen und Sammlern – bis hin nach Mühlhausen bei Mühlacker.
Die Kronkorken werden eingeschmolzen und wiederverwertet – eine Aktion, die soziales Engagement mit einem ökologischen Beitrag verbindet. Der Erlös fließt in Projekte wie die Finanzierung von
Patenschaften für Zimmer im Elternhaus des Fördervereins in Tübingen, wo Familien krebskranker Kinder während der Behandlung Unterkunft und Unterstützung finden.
Fotos: Albrecht Ziegler
Bei der vorletzten Weinlese des Jahres in Dürrenmettstetten war der Autor und Kommunikationsexperte Kai Bliesener, zu Gast. Aufgewachsen in Fellbach – dort, wo auch einer der vorgestellten Krimis
spielt.
In „Wein.Berg.Tod.“ führt Bliesener die Leserinnen und Leser mitten in die Weinberge des Remstals. Hauptfigur ist Judith Julia Schwarz, eine kiffende, aber scharfsinnige Bestatterin mit
Geschäftssinn und Gerechtigkeitsgefühl. Als plötzlich ein früherer Liebhaber auf ihrem Versorgungstisch liegt, beginnt sie zu ermitteln. In die Handlung hat Bliesener einen realen, bis heute
unaufgeklärten Kriminalfall eingeflochten – atmosphärisch dicht, humorvoll und mit viel Lokalkolorit.
Mit spürbarem Engagement las der Autor aus seinem Werk, erzählte von seiner Heimatstadt und ergänzte Hintergründe, bevor er eine lebendige Brücke zu seinem Buch „Hotel Silber – Neue Zeit, alte
Schuld“ schlug. Der Roman spielt im zerstörten Stuttgart der Nachkriegszeit, als die Polizei nach dem NS-Terror neu aufgebaut werden musste. Bliesener verdichtete die Entwicklung mehrerer Jahre
auf ein halbes. Er nahm dabei auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie den damaligen Oberbürgermeister Arnulf Klett mit in den Roman auf.
Nach der Lesung blieb viele bis tief in die Nacht, ließen Bücher signieren und plauderten bei trockenem Pinot Noir und Pinot Gris – natürlich aus Fellbach.
Foto: Irene Katzendorfer-Braun
Ein trockener Herbsttag, lebendige
Gespräche und viele fröhliche Gesichter: So erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Natur- und Wandervereins Dürrenmettstetten jüngst ihre vierte Retro-Wanderung.
Vom Blockhäusle führte die
abwechslungsreiche Strecke über das Nießler Tal und Reinau nach Hopfau, weiter durchs Glatttal über Neckarhausen und den Neckar entlang bis nach Dettingen. Von dort aus ging es hinauf auf den
Priorberg – rund 16 Kilometer durch eine Landschaft, die trotz nasser Wege ihren besonderen Reiz zeigte.
Viele hatten ihre alten Kniebundhosen,
roten Strümpfe oder Filzhüte aus den Schränken geholt und sorgten damit für die passende Atmosphäre. Auf dem Priorberg ließen die Wanderfreunde den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in
geselliger Runde ausklingen.
Fotos: Jürgen Bauer
Die Frauenbergtour der Natur- und Wanderfreunde Dürrenmettstetten führte dieser Tage zwölf Bergbegeisterte in die Allgäuer Alpen – und bescherte ihnen unvergessliche Eindrücke.
Schon die Auffahrt mit der Nebelhornbahn bot grandiose Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Oben ging es über das Laufbacher Eck, einen der schönsten Panoramawege der Allgäuer Alpen. Schmale
Grate, weite Blicke und ein strahlender Himmel machten den Weg zum Genuss.
Bei bestem Wanderwetter erreichte die Gruppe am Nachmittag das Prinz-Luitpold-Haus auf 1.846 Metern Höhe und ließ den Tag in geselliger Runde auf der Hütte ausklingen.
Tags drauf hieß es nach einem kräftigenden Frühstück Abschied nehmen. Der Abstieg ins Tal führte durch das malerische Oytal. Ein überraschender Schauer sorgte für Spannung, doch nach der Pause an
der Käseralpe lachte wieder die Sonne. Das letzte Stück ins Tal legten die Wanderer schwungvoll auf Rollern zurück – mit breitem Grinsen im Gesicht.
„Das sind die Momente, für die man gerne im Verein unterwegs ist“, sagten Organisatorinnen Melanie Maier und Melanie
Sattelberger. „Gipfel, Gemeinschaft und jede Menge Spaß – einfach unvergesslich.“
Fotos: Melanie Sattelberger
Was für ein Abend. Bei der Weinlese am vergangenen Samstag in Dürrenmettstetten verschmolzen Literatur, Humor und Spielfreude zu einem besonderen Erlebnis. Birgit Leibold, Buchhändlerin, Leiterin
des Klosterladens im Kloster Kirchberg und ausgebildete Geschichtenerzählerin, begeisterte das Publikum mit einem ebenso klugen wie kurzweiligen Streifzug durch aktuelle Literatur.
Zwölf Bücher hatte sie im Gepäck – von Franz Hohlers „Das verspeiste Buch“ bis zu Monika Marons „Das Haus“. Dazwischen: Pointen,
Anekdoten, ein Wein-Quiz – und eine Szene, die den Abend unvergesslich machte. In einem Dialog zwischen der Katze Frankie und einem verzweifelten Mann spielte Leibold beide Rollen: sie stieg auf
einen Stuhl, mimte den Mann, schlüpfte in die Hocke, wurde zur Katze – da erschien tatsächlich eine echte Katze in der Tür des Dorfgemeinschaftsraums. Ein Moment wie aus dem Drehbuch.
Mit ihrer Mischung aus Witz, Tiefgang und erzählerischem Können zog Leibold die Gäste in ihren Bann – und machte Lust aufs Lesen. Wer wollte, konnte sich gleich mit einem der vorgestellten Bücher eindecken – und mit einem Glas Wein in der Hand in die erste Geschichte eintauchen.
Fotos: Irene Katzendorfer-Braun